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Nachhaltigkeit

 „Wenn wir fähig sind, den Individualismus zu überwinden, kann sich wirklich ein alternativer Lebensstil entwickeln, und eine bedeutende Veränderung in der Gesellschaft stattfinden.“ (Papst Franziskus, Enzyklika Laudato Si, S: 145)

Nachhaltiges Handeln fordert von uns Ressourcen so zu nutzen, dass eine natürliche Regenerationsfähigkeit dieser gewährleistet ist und so die Schöpfung nachhaltig bewahrt bleibt. Es fordert uns auf Maß zu halten, sowohl im Umgang mit uns selber, als auch im Bezug auf alles was uns umgibt: materielles und immaterielles!

So ist es unsere Aufgabe Nachhaltigkeit in Bezug auf unser gesamtes Handeln mitzudenken. Dabei gilt es immer, zwischen den drei Säulen der Ökologie, der Ökonomie und einem solidarischen Lebensstil einen guten Ausgleich zu schaffen. Dementsprechend vielschichtig sind auch die Bereiche im Bistum, in denen es zum Ausdruck kommt.

Alfred Beyer, ehrenamtlicher Umweltbeauftragter in der Münsterpfarrei Ingolstadt

Nachhaltiges Handeln wird für mich in allen Lebensbereichen immer bedeutsamer. Jeder Mensch kann seinen Beitrag dazu leisten, und sei er noch so klein. Denn wir haben nur diese eine Erde!

Simon Hausen, Projektleiter Klimaoffensive

Tagesschau im November 24: „...das erste mal in den Temperaturbetrachtungen bei deutlich über 1,5°C“ und somit über dem Ziel des Pariser Klimaabkommens. ..." . Um dem entgegenzuwirken braucht es Entschlossenheit, Konsequenz, Mut, Weitsicht und eine Diskussionskultur auf der Basis belastbarer Fakten. Mit dem Projekt Klimaoffensive 2035 wollen wir sowohl die Treibhausgas-Emissionen senken als auch an einem gemeinsamen Haltungswechsel arbeiten. Ich verstehe Nachhaltigkeit als kontinuierlichen Prozess.

Bischof em. Gregor Maria Hanke:

Für uns Christen ist nachhaltiges Handeln nicht einfach eine verbissene Absage an den Konsum, sondern eine Lebenshaltung, die den Schöpfer preist, getragen von der Freude an den Gaben seiner Schöpfung.